Coaching mit Pferden - Alexandra Guse

Persönlichkeitsbildung mit Pferden – Coaching mit Pferden

Heute geht es darum, wie Pferde Menschen helfen können Ihre eigene Persönlichkeit zu stärken. Was haben Pferde mit der Persönlichkeitsentwicklung zu tun?

Pferde spiegeln das menschliche Verhalten und zeigen auf, wenn man nicht authentisch ist, denn sie sind hochsensible Lebewesen.
Mit ihren feinen Antennen erspüren sie die Gefühle und Empfindungen des Menschen differenziert.

Pferde leben stets im Hier und Jetzt, sie verurteilen ihr Gegenüber nie, aber sie zeigen uns auch deutlich, wenn unser Verhalten nicht im Einklang mit unserer nonverbalen Körpersprache steht.

Pferde erkennen inneren Konflikte, Ängste und Unsicherheiten.

Bei eindeutiger Kommunikation, authentischem Auftreten, natürlicher Autorität und kongruentem Verhalten belohnt  das Pferd indem es in der gewünschten Weise reagiert.
Aufgesetzte „Masken“ entlarvt es gnadenlos aber immer völlig wertungsfrei.

Diese wunderbare Gabe macht Pferde zu so wunderbaren Co-Trainern, die helfen ungewollte Verhaltensweisen zu erkennen und durch bessere Strategien zu ersetzen.

Interventionen mit dem Pferd sind erlebnisorientiert und zielgerichtet.
Sie bringen unbewussten Potentiale, Stärken und Schwächen zum Vorschein.

Die Arbeit mit den Pferden ermöglicht tiefgreifende emotionale Erfahrungen mit langanhaltendem Lernerfolg.

Und das macht der Coach::

Der Coach begleitet Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu Entscheidungen, die sie gern treffen möchten.

Gemeinsam mit dem Cochee (der Mensch der seine Persönlichkeit weiter entwickeln möchte) interpretiert der Coach dann die gezeigten Reaktionen des Pferdes bei deren Aufgaben.

Durch lösungsorientierte Fragestellungen und individuelle Aufgaben gemeinsam mit dem Co-Trainer Pferd unterstützt der Coach dann Antworten in sich selbst zu finden.

Das Pferd zeigt dabei direkt und unverfälscht ob die gegebene Antwort authentisch ist.
Das  Feedback des Coaches und der Spiegel den einen das Pferd vorhält, fördert die eigene Selbstreflexion.

Ziele werden dadurch effektiver und zeitsparender erreicht als in herkömmlichen Coachings.

Erlernte neue Eigenschaften können sofort in den Lebensalltag transferiert werden und wirken tief und nachhaltig.

Es gibt Einzelcoachings mit Pferd und Seminare zu verschiedenen Themen, wie Führungskräfte, Teambuilding und Frauenseminare, aberauch Entscheidungen können mit Hilfe der tierischen Trainer getroffen werden!

Dabei wird übrigens nicht geritten und die Pferde lieben diese Arbeit.

Hier können auch Gnadenbrotpferde oder unreitbare Pferde wieder zu einem sinnvollen Einsatz gelangen!

Weitere Informationen gibt es hier:

Natürlich Coaching mit Pferden

 

 

 

 

 

 

 

 

Hippologica Berlin

Hier ein paar Infos zur Hipologica Berlin 2013:

Vom 12. bis 15 Dezember findet ja wieder die Hippologica im Berliner Messegelände statt.

Die Eingänge befinden sich in Halle 21 (Masurenallee) und in Halle 25 (Jafféstraße)
Kostenfreie Parkplätze gibt es an den Eingängen (P1 & P17)
Hunde dürfen nicht mit hinein!

Es gibt wieder ein tolles Programm wo sicherlich wieder für jeden etwas dabei ist.
Ich freu mich jedenfalls schon darauf!

Zur groben Orientierung mal eine Einteilung was in den einzelnen Hallen geschieht:

So findet man in Halle 21 die Spanisch-Barocke Reitkunst und den Westernsport vor, in Halle 22 trifft man auf die Aussteller aus dem Bereich Lifestyle Pferd, in Halle 23 geht es dann um die Ausbildung und Gesundheit der Pferde, in  Halle 24 erwarten einen Fachvorträge im Hippoforum, in Halle 25 gibt es Sport & Shows und in Halle 26 kann man sich schließlich Verkaufs- und Turnierpferde ansehen.

Die Öffnungszeiten für 2013 lauten:

Donnerstag von 14:00-20:00 Uhr
Freitag von 10:00-20:00 Uhr
Samstag von 10:00-20:00 Uhr
Sonntag von 10:00-18:00 Uhr

Kartenservice für den Vorverkauf:
MB Capital Services GmbH
Thüringer Allee 12A
14052 Berlin
Telefon: + 49 (0)30 3069-6969
Fax: +49 (0)30 3069-6930
E-Mail: kartenservice@mb-capital-services.com

Eintrittspreise 2013

Ticket Währung Preis
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt nur in Begleitung Erwachsener erlaubt!
Tageskarte EUR 11,00
Tageskarte ermäßigt
(Jugendliche 6-18 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte, Rentner)
EUR 08,00
Familienkarte (2 Erwachsene, 3 Kinder bis 14 Jahre) EUR 26,00
Gruppenkarte (für 5 Personen; 9 EUR p. Person) EUR 45,00
Donnerstags-Karte (12.12.2013) EUR 07,00
Happy-Hour-Ticket am Freitag (13.12.2013) ab 15:00 Uhr EUR 07,00
Persönliche Mitglieder der FN
(bei Vorlage eines gültigen Mitgliederausweises)
EUR 07,00

Stand März 2013/ Änderungen vorbehalten

Weitere Detaillierte Infos gibt es auch hier:www.hippologica.de und hier:
http://www.hippologica.de/media/hippologica/hippo_media/hippologica_pdf/8_Hippologica_2013_Programmflyer_web.pdf

 

So, Freizeitreiter! Wir sehen uns, auf der Hippologica!

Bis dann!

Eure Alex

Reit – und Jagdmesse Hannover 2013

 

Infos zur Reit- und Jagd:

Vom 05.bis 08. Dezember 2013 lockt die Hannoversche Messe „Pferd & Jagd“
Das ist Europas größte Ausstellung für Reiter, Jäger und Angler

Erwarten kann man hier Shopping, Show & Infotainment.
Rund 800 Aussteller aus 20 Nationen präsentieren auf über 80.000 Quadratmetern ein großes Angebot an Neuheiten, Trends, Equipment und Zubehör.

Öffnungszeiten:

Veranstaltung

5. bis 8. Dezember 2013

Öffnungszeiten

10:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise

Tages-Ticket

EUR 13,-

Tages-Ticket ermäßigt
Schüler ab 18 J., Studenten, Auszubildende, Senioren ab 65 J., den Freiwilligen Wehrdienst und den Bundesfreiwilligendienst Leistende, Menschen mit Behindertenausweis

EUR 12,- (Nachweis erforderlich)

Junior-Tages-Ticket
Jugendliche 6 – 17 J.

EUR 10,-

Kinder bis 5 Jahre
(in Begleitung Erwachsener)

frei

Tages-Ticket Familie
2 Erwachsene und max. 2 Kinder bis 17 Jahre

EUR 32,-

Tages-Ticket PM FN
gültig für eine Person, Nachweis erforderlich

EUR 12,-

Gruppen ab 10 Personen

EUR 12,- pro Person

Eintrittskarten erhält man ab November in Hannover bei:

  • Service-Point im Hauptbahnhof

  • Laporte Kartenservice im ÜSTRA-Kundenzentrum, Karmarschstr. 30-32

  • Laporte Kartenshop im Kaufhof, Ernst-August-Platz

  • Hannover Tourist Information, Ernst-August-Platz 8

und an den Tageskassen.

Parkgebühren

PKW

EUR 5,-

Transporter

EUR 6,-

LKW

EUR 12,-

Bus

EUR 15,-

Wohnwagenplatz “Kronsbergstraße”:
http://gfv.messe.de/WW_Platz_de
tägliche Übernachtungsstellplatzgebühr für Wohnmobile/ Wohnwagen mit dazugehörigem PKW als Zugmaschine

unter 6m EUR 19,-
ab 6 m EUR 27,-
tägliche Strompauschale EUR 6,-

Nähere Information zur Verkehrsplanung rund um das Messegelände finden Sie unter http://GfV.messe.de.

Roundpen oder Picadero?

 

Der Roundpen oder Picadero dient sowohl der Boden – und Beziehungsarbeit und der Gymnastizierung des Pferdes.

Wie auch immer wir dieses „Ding“ nennen, es ist eine feine Sache. Ich selbst besitze ja leider keinen aus Platzgründen.

Quelle Bild: Andreas Barnickel / Pixelio www.pixelio.de

Quelle Bild: Andreas Barnickel / Pixelio www.pixelio.de

 

Aber natürlich habe ich auch schon in einem solchen gearbeitet und dort viele schöne und erfolggekrönte Erlebnisse mit meinem Pferd gehabt.

Unter einem Roundpen versteht man ein abgezäunten runden Platz. Ein Picadero hingegen ist ein abgezäuntes kleines Viereck.

 

Beide umfasst eine ausreichend hohe Begrenzung meist in Form einer Holzbande oder stabiler Zaunpaneels.

Der Boden sollte einen guten, festen Bodenbelag aufweisen, um Unfälle zu vermeiden.

Besonders gut wäre eine leichte Abschrägung nach innen um dem Pferd beim Laufen das Auffußen in der Kreisbahn zu erleichtern.

Ein guter Unterbodenaufbau mit Drainage ist natürlich auch nicht schlecht!

Es gibt Leute die bevorzugen eher den Roundpen und Leute die bevorzugen eben lieber den Picadero. Für beides gibt es gute Gründe und man sollte sich vor dem Bau überlegen was für die eigenen Bedürfnisse am besten ist.

In einem Roundpen kann sich ein Pferd nicht in eine Ecke flüchten und sich der Arbeit entziehen.

Im Picadero nutzt man die Ecken wiederum für einige Lektionen aus. Außerdem sehen die Anhänger des Picaderos Vorteile in der Gymnastizierung, da sich statt einer konstanten Krümmung, wie sie im Roundpen stattfindet, ein Wechsel von stärkerer und schwächerer Biegung vollzieht.

Einen Picadero könnte man im Bedarfsfall rund machen, indem man die Ecken abspannt. Einen Kreis in ein Viereck umzuwandeln, benötigt dagegen schon mehr Platz.

Weiter scheiden sich die Geister über die Größe.

Während die einen sagen zehn Meter würden mehr als genügen, finden andere 35 Meter gerade mal ausreichend.

Ich reihe mich da relativ mittig ein und würde 18 bis 20 Meter bevorzugen.

Zehn Meter wären mir persönlich zu eng.
Hier befindet man sich meist schon innerhalb der Komfortzone des Pferdes. Sollte das Pferd doch einmal ausschlagen ist mir der Sicherheitsabstand zu gering.

Außerdem ist die Bein-Belastung für das Pferd bei mehr Tempo durch Flieh – und Scherkräfte sehr hoch. Die Sehnen könnten bei längerem Training schaden nehmen. Gerade schlecht ausbalancierte und untrainierte Pferde hätten hier Schwierigkeiten.

Reiten in einem solchen Viereck oder Roundpen ist überhaupt nicht denkbar.

Verfechter dieser kleinen Plätze haben meist bereits gut gymnastizierte Pferden und verfeinern hier nur noch die Rittigkeit.

Ein (zu) groß dimensionierter Picadero oder Roundpen von 35 Metern und mehr hingegen ermöglicht zwar das Reiten darin, jedoch ist ein Arbeiten mit dem Pferd auf diese große Entfernung hin eigentlich nicht möglich, da sich das Pferd allem entziehen kann und ich als Mensch bei dieser Größe wohl ziemlich hin und her rennen müsste um überhaupt einwirken zu können, was ja nicht unbedingt Sinn der Sache ist.

Wie immer man sich auch entscheidet. Es zählen die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche.

 

Manchmal genügt für den Anfang auch ein gut abgezäuntes Stückchen vom Platz oder der Koppel um einfach mit der Arbeit erst einmal zu beginnen. Gerade Einzelkämpfer wie ich, können sich meist nicht gleich ein Hightechroundpen hinstellen.

 

Hier ein zum Beispiel ein kleiner Tipp, wie der Bau eines Roundpens günstig und einfach funktionieren könnte:

Man braucht:

  • 8 mobile Weidepfähle

  • Ein paar Meter gut sichtbares Weideband

  • Einen Koppeltorgriff

Zunächst werden vier Weidepfähle in ein gleichschenkliges Quadrat in der gewünschten Größe abgesteckt.

Danach steckt man die anderen 4 Weidepfähle so ein dass man ein Achteck erhält.

Um dieses Achteck spannt man nun am besten breites gut sichtbares Weideband herum und knüpft an das eine Ende des Bandes einen Koppelgriff.

 

Roundpenbau Skizze

Roundpenbau Skizze

Sicherlich ist diese Konstruktion nicht die Sicherste und nicht mit jedem Pferd kann man in einen solchen Roundpen arbeiten, deshalb empfehle ich auch diesen Roundpen nur innerhalb abgeschlossener Flächen (Reitplatz, Koppel) aufzubauen.

 

Viel Spaß beim Bau Eures Roundpens oder Picaderos wünsche ich Euch!

Herzlichst,

Eure Alex

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Quelle: Großmann/Pixelino

Allgemeine Fütterungshinweise

(Bild Quelle: Großmann/Pixelio)

Heute soll es mal ganz allgemein zu den wichtigsten Faktoren in der Pferdefütterung gehen.

Wie beim Menschen hängt die Gesundheit und das Wohlbefinden auch beim Pferd ganz eng mit der richtigen Ernährung zusammen. Auch beim Pferd gilt: Man ist, was man ißt.

Ein Leistungsbereites, gesundes Pferd mit glänzendem Fell und gesunden festen Hufen ist ein Resultat guter Fütterung.

Je nach Zielsetzung und Besonderheit des Pferdes muss die Fütterung individuell verabreicht werden. So haben Leistungspferde andere Ansprüche als Freizeitpferde oder Fohlen und laktierende Stuten andere Bedürfnisse als ein Pferdesenior, leichtfutterige Rassen andere als Schwerfutterige, Gesunde Pferde andere als Kranke usw.

Aber hier geht es nicht um individuelle Fütterung sondern um allgemein gültige Hinweise.

  • Pferde sind Dauerfresser und sollten ca. 6 Stunden* am Tag mit Fressen beschäftigt sein.
  • Rauhfutter (Heu, Stroh) oder Gras ist die Hauptmahlzeit des Pferdes
    (siehe auch -> Heufütterung)
  • Je mehr Mahlzeiten pro Tag, umso besser – Mindestens jedoch Zwei!
  • Die individuelle Heu-Futtermenge pro Tag bestimmen (pro 100 kg Körpergewicht =>1 kg Heu) (siehe auch -> Gewichtsermittlung)
  • Rauhfutter vor Kraftfutter geben (ca. 15 Minuten)
  • Auf gute Futterqualität achten
  • Auf gut verdauliches auch für Pferde geeignetes Futter achten
  • Stets genug sauberes Wasser zur Verfügung stellen
  • Auf Ruhe beim Fressen achten
  • Dem Pferd nach dem Fressen eine Stunde Zeit geben, bevor es trainiert wird
  • Genug Bewegung und Auslauf
  • Bei Futterumstellung stets allmählich und behutsam umstellen.
  • Regelmäßige Zahnkontrolle, besonders wenn dem Pferd beim Fressen viel Nahrung wieder aus dem Maul fällt.
  • Bedarfsgerechte Entwurmungen

Ungefähre Fressdauer:

Futter Fressdauer
1 Kilo Heu 40 Minuten
1 Kilo Stroh 45 Minuten
1 Kilo Heu-Cobs 20 Minuten
1 Kilo Hafer oder Pellets 10 Minuten

(Quelle:Schäfer: Die Sprache des Pferdes, Stuttgart 1993)

Beispiel:

Ein 500 Kilo schweres Pferd benötigt etwa 5 Kilo Heu pro Tag.
Die Fressdauer für 5 Kilo Heu beträgt demnach ca. dreieinhalb Stunden. Dies bedeutet, dass dem Pferd jedoch für seine Zufriedenheit bzw. für sein Gefühl von Sättigung trotz des ausreichend bemessenen Heus noch zwei Stunden Fressdauer fehlen.

Um dieses Fresszeit-Defizit auszugleichen wird eine ausreichende Stroheinstreu empfohlen.
Das Stroh enthält nämlich viele Ballaststoffe, gibt aber weniger Energie in Form von Kalorien ab.

Was benötigt ein Pferd noch?

    • Energie und Kohlenhydrate werden aus dem sogenannten Krippenfutter bezogen (z.B. Hafer, Pellets, Müsli gibt es hier online-> Futter für dein Pferd)

      Ein Pferd das keine Leistungen vollbringen muss, kommt aber durchaus auch ohne Kraftfutter aus.
    • Proteein (Eiweiß) benötigen ausgewachsene Pferde nicht allzu viel. Fohlen und milchgebende Stuten jedoch schon.
    • Fette und Fettsäuren sind in der Regel bereits im Getreidefutter enthalten. Eine vorsichtig dosierte Ölfütterung mit hochwertigen Ölen kann sogar Teile des Kraftfutters ersetzen und sorgt für gute Leistungen, ein seidiges Fell und eine gute Hufqualität.
      (siehe auch ->Öl in der Pferdefutterung)
    • Mineralstoffe und Spurenelemente sollten je nach Anspruch zugefüttert werden.
      Hierbei ist auf eine natürliche Mineralstoffzufuhr zu achten. Viele Mineralfutter können in ihrer Zusammensetzung gar nicht vom Pferdekörper aufgenommen werden! Das ist Geldmacherei und bringt nichts. Ich empfehle hier die Mineralkräuter von der Tierheilpraktikerin Frau Nehls, die natürlich sind und aus nachhaltigem Anbau stammen. Solche natürlichen Mineralstoffe und Spurenelemente können gut vom Pferd aufgenommen werden. Sie sind sicherlich nicht ganz billig, aber die Qualität spricht hier letztlich für sich! Nehls Horse Allround Kräuter
      Weitere Mineralstoffzusammensetzungen finden sich in gutem Salz
      (siehe hier auch -> Das richtige Salz).
    • Auch Vitamine können mit Hilfe von Zusatzfutter zu geführt werden. Jedoch fressen Pferde auch ganz gerne mal Obst und Gemüse, die den Vitaminbedarf mit abdecken.

Meine Pferde erhalten Heu, sehr sehr wenig Kraftfutter und stets einen Schuss sehr hochwertiges Öl dazu (->Schwarzkümmel & Nachtkerzenöl 1 L).
Ab und zu gibt es ein paar Möhren und Mal einen Apfel dazu. Als Mineralfutter gebe ich die o.g. Kräuter von Frau Nehls.

Herzlichst,

Eure Alex

 

Wasser – Oft völlig unterschätzt!

Wasser ist das allerwichtigste Nahrungsmittel für alle Lebewesen, somit auch für unsere geliebten Pferde! Wir sollten ihm viel, viel mehr Beachtung schenken! Das habe ich bei meiner Recherche herausgefunden und werde es künftig auch selbst beachten!

Heute gebe ich Euch also ein paar wichtige Informationen über das Wasser in der Pferdefütterung!

Wasser ist in unseren Breiten im Prinzip kein Mangel. Deshalb wird es oft völlig unterschätzt und als eine Selbstverständlichkeit angesehen.

Trotzdem sollte man sich doch mal Näher mit diesem Thema befassen, dachte ich mir.
Und das kam dabei heraus:

Wasser ist das Element aus dem alle Säugetiere zu ungefähr zwei Dritteln bestehen. 70 Prozent der Weltoberfläche sind von Wasser bedeckt. Wasser ist Leben!
Sämtliche Körperzellen und Organe benötigen Wasser um ihre Körperfunktionen auszuführen.
Ohne Wasser würde sowohl der Nährstoff- als auch der Sauerstofftransport im Körper zum Erliegen kommen. Der Tod würde eintreten, wenn der Wassergehalt des Körpers unter 15-20 Prozent käme.

Wasser ist also für Pferde und natürlich alle anderen Lebewesen essentiell.
Ein zu Wenig an Wasser kann zu ernsthaften Gesundheitsstörungen führen!
Wasser sollte demnach immer und ständig zur Verfügung stehen!

 

Welche Menge benötigt ein Pferd pro Tag?

Man rechnet pro 100 kg mit 5-12 Litern Wasser. Das heißt ein Pferd mit 500 kg Gewicht (siehe auch Beitrag → Gewichtersermittlung eines Pferdes) säuft pro Tag schon mal 25 bis 60 Liter.

Die Trinkmenge hängt natürlich von verschiedenen äußeren Faktoren mit ab.
So trinken Pferde nach hartem Training mehr als Untrainierte, im Sommer bei Hitze mehr wie im Winter und bei Rauhfuttergabe mehr als bei Saftfuttergabe.
Laktierende und Trächtige Stuten benötigen mehr Wasser, ältere Pferde trinken oft zu wenig.

 

Wann und wie sollten Pferde getränkt werden?

Im Prinzip ist es am besten wenn Wasser zur ständigen Verfügung steht, denn auch Pferde unterscheiden sich von ihrem Trinkverhalten. Manche Trinken seltener aber dafür große Mengen auf einmal, andere saufen lieber häufiger kleine Mengen.

Am praktischsten sind dafür natürlich Selbsttränken. Leider hat nicht jeder die Möglichkeiten dazu. Dann muss mit Bottichen getränkt werden. Hier sollte auf eine stabile Qualität geachtet werden.

Sollte die ständige Bereitstellung von Wasser nicht möglich sein, gilt als Minimalgabe 3x täglich vor der Fütterung und 1-3 Stunden nach dem Füttern aus Eimern.

Nach einem anstrengenden Training sollten Pferde nicht sofort trinken, da hier die Gefahr einer Krampfkolik besteht. Nach kurzer Akklimatisierung empfiehlt es sich das Pferd entweder mit Trensengebiss trinken zu lassen oder etwas Heu über dem Wasser als Bremse zu verteilen, um ein zu gieriges Trinken zu vermeiden.

Am liebsten trinken Pferde Wasser in der Temperatur zwischen 8-12 °C.

Bei klirrender Kälte nehmen Pferde oft zu wenig Wasser auf. Hier kann es helfen das Wasser etwas anzuwärmen. Es gibt beheizbare Selbsttränken, die dies zuverlässig erledigen. Bei Tränkung aus Bottichen kann man zwischenzeitlich dem kalten Wasser, etwas Wasser aus einem heißen Wasserkocher hinzufügen.

Generell muss im Winter gut darauf geachtet werden dass die Tränke / der Bottich nicht zufriert.

Durstige Pferde trinken auch brackiges Wasser oder Wasser aus Pfützen. Dies sollte vermieden werden, da hier Ansammlungen von Bakterien und Pflanzenschutzmitteln enthalten sein können.

 

Möglichkeiten der Pferdetränkung

Im Stall ist die Versorgung mit Wasser im Prinzip recht einfach. Wie oben beschrieben hat man hier die Möglichkeit per Selbsttränke, Bottich oder Eimer zu tränken. (Auf das Pferdchen klicken, wenn Ihr noch Selbsttränken oder Bottiche benötigt ;-) )

Icon Horse

Schwieriger wird die Wasser-Situation auf der Weide.

Eine Möglichkeit bietet die Versorgung mit einem mobilen Wasserwagen.
Für Hobbypferdehalter besteht hier leider oft das Problem des Transportes. Nicht jedes Auto zieht einen Wasserwagen auf eventuell sogar unwegsamem Gelände. Und die Wenigsten besitzen einen Traktor.
Auch muss beim Tränken mit dem Wasserwagen darauf geachtet werden, dass dieser nicht zu groß dimensioniert ist im Verhältnis zur Pferdeherde. Steht das Wasser zu lange im Wasserwagen können sich Keime bilden. Der Wasserwagen sollte demnach auch möglichst schattig platziert werden und regelmäßig gereinigt werden.
Wenn diese Parameter erfüllt werden können, ist ein Wasserwagen trotzdem nicht die schlechteste Lösung, da man hier auch Flexibel bei der Weidenumstellung der Pferde bleibt.
Einen Wasserwagen und weitere Selbsttränksysteme findet ihr hier: Westfalia

Eine andere Möglichkeit wäre die Bohrung eines Brunnens und der Anbau einer Weidetränke.

Hierbei müssen eventuell behördliche Auflagen beachtet werden. Auch sollte die Tiefe des Grundwassers erfragt werden, ob an der gewählten Stelle die Möglichkeit eines Brunnenbaus überhaupt gegeben ist.

Nach der Bohrung des Brunnens sollten Wasserproben genommen und über entsprechende Labors auf die Eignung und Qualität des Wassers getestet werden.

Manch ein Weidebesitzer hat auch die Möglichkeit seine Pferde an einem natürlichen Gewässer (Bachlauf, o.ä.) zu tränken.

Hier muss ebenfalls eine Testung des Wassers gemacht werden und behördliche Genehmigungen erfragt werden.

Der Uferbereich sollte gut z.B. über Rasengitter oder genoppte Gummiplatten befestigt werden. Weitere Bereiche, außer der Trinkstelle sollten abgezäunt werden um Verunreinigungen durch die Pferde zu vermeiden.

 

Wo erfahre ich was?

Was Wo
Informationen zum allgemeinen Zustand der Gewässer→ Erhalt von sogenannten Gewässerkarten Umweltbehörde, Gesundheitsamt,kommunale Verwaltung
Meldung und Genehmigung
Brunnenbau für Viehtränke
Untere Wasserbehörde
Wasseranalysen Zertifizierte Labore, z.B.hier:
Orientierungsrahmen zur futtermittelrechtlichen Beurteilung von Tränkwasser Bundeslandwirtschaftsministerium

 

 

Wasserqualität und Geschmack:

Fakt ist, die meisten Pferde trinken lieber Wasser aus natürlichen Gewässern als aus der Leitung. Das mag zum einen an den Ablagerungen in den Leitungssystemen liegen und zum anderen an der „Unlebendigkeit“ des Leitungswassers. Durch das fließen durch Rohrsysteme verliert Wasser seine natürlichen Schwingungen (Unbedingt mal lesen!: Wasser und Salz: Urquell des Lebens. Über die heilenden Kräfte der Natur)

Je nach Inhaltsstoffen des Wassers kann es auch hier zu unterschiedlichen Geschmackserlebnissen oder sogar Gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen:

Schwefelwasserstoff Wasser stinkt nach faulen Eiern und wird ungenießbar
Eisen- und Kalkhaltiges Wasser Geschmacklich unattraktiv, aber harmlos
Sulfathaltiges Wasser Durchfälle
Nitrithaltiges Wasser Gesundheitsschädlich!!! Behinderung der Zellatmung und damit die Fähigkeit des Blutes zum Sauerstofftransport. Die Pferde leiden unter Apathie und Kreislaufbeschwerden bis hin zum Kreislaufkollaps und innerlichem Ersticken.
Ammoniak, Ammonium Belastung durch vermehrte Krankheitserreger. Giftig.

 

Wasseraufbereitung?

Kommt bei der Analyse des natürlichen Gewässers oder des errichteten Brunnens heraus, dass es nicht der gewünschten Qualität entspricht, muss man entweder doch auf den Transport von Stallwasser zur Weide in Betracht ziehen oder eine Wasseraufbereitung in Betracht ziehen.

 

Möglichkeiten:

Problem Lösung
Oberflächenwasser entspricht nicht der Trinkwasserqualität für Pferde Bohrung eines Brunnens, da Grundwasser in der Regel reiner ist als Oberflächengewässer
Brunnenwasserqualität ist ungenügend Einbau einer Filteranlage
Ablagerungen in den Rohren des Tränksystems Zugabe von Chlordioxid (Achtung: Zuviel ist Schädlich und manche Pferde trinken dieses Wasser nicht!)
Hartes Wasser (Kalkhaltig) → Rohrverstopfungen, schlechter Geschmack Einbau einer Umkehrosmoseanlage
Schlechte Wasserqualität, unerwünschte Mikroorganismen im Wasser Aktivierung des Wassers mit Hilfe einer Kochsalzlösung und einer anschließenden elektochemischen Behandlung des Wassers.(Nachteil: die entsprechende Anlage ist sehr teuer)
Schlechte Schwingungsfrequenz des Wassers,Verlust des Ur-Musters Vitalisierung mithilfe von Quell-und Heilwässern in einem speziell dafür konzipierten Behälter.

 

 

Herzlichst,

Eure Alex

 

 

Quele: Maja Dumat  / pixelio.de

Wurmkuren, aber richtig!

(Bild Quelle: Maja Dumat  / Pixelio   www.pixelio.de)

Ja, auch zum Thema Wurmkuren gibt es wie bei allen Themen kontroverse Meinungen.

Ich mache mir da so meine eigenen Gedanken zum Für und Wider und lasse Euch gerne daran teilhaben:

Ich will mal ehrlich sein:

Bei meiner kleinen Zweierherde habe ich da unbewusst, oder aus Faulheit, nie so einen großen Bahei betrieben.

Zweimal jährlich, wenn ich es nicht auch noch vergessen habe, habe ich entwurmt.

Ich bin auch nicht so die fleißige „Abäpplerin“. Ich lasse den Mist und die erste Bodenschicht mit den Äppeln 1-2 x im Jahr maschinell abtragen und fülle neuen Sand auf.

Und wenn es mir gerade auffällt, schabe ich mit einem Rasiermesser auch mal die Dasseleier vom Fell ab. Das war´s dann aber auch von meiner Seite.

Meine Pferde sehen zumindest mal rein körperlich auch nicht nach Verwurmung aus. Keiner ist dünn und keiner schrubbt sich auffällig den Hintern.Was da in ihnen drin steckt, weiß man natürlich nicht.

Nun gibt es da Auffassungen im Netz, die ich ganz gut nachvollziehen kann:

Eine davon lautet, dass es sowohl Pferde als auch Würmer schon Millionen Jahre gibt.

Chemische Wurmkuren dagegen erst seit kurzem.

Irgendwie haben sich Pferde und Würmer Jahrmillionen also immer einigermaßen „geeinigt“.

Dem Wurm ist ja auch nicht damit geholfen, wenn er das Pferd, seinen Wirt, so sehr schädigt, dass es daran zugrunde geht, denn dann würde ja auch er wiederum zugrunde gehen.

Irgendwie haben sich Pferd und Wurm also in eine gewisse Balance gebracht. So nach dem Motto: Leben und Leben lassen.

Es gibt sogar Biologen und Wissenschaftler die behaupten, dass so ein Wurm, von der Natur geschaffen, irgendeinen tieferen Sinn hat. Also vielleicht sogar dem Pferd nützen könnte.

Pferd und Wurm bilden eine Symbiose. Der Wurm übernimmt im Pferdekörper Aufgaben (die wir jetzt zwar gerade nicht erkennen können) und dafür versorgt ihn das Pferd mit Nahrung.

Natürlich schadet ein Zuviel an Würmern einem Pferd, aber eine bestimmte Menge wird auch mit Hilfe von Wurmkuren absolut nicht vermeidbar sein.

Die Pferde damals haben sich in so einem Falle auf natürliche Weise entwurmt indem sie bestimmte Kräuter fraßen (z.B. Rainfarn).

Heute ist das aufgrund der Haltungsbedingungen so eben nicht mehr möglich, deshalb müssen wir Menschen eben doch eingreifen und das Pferd entwurmen. Die Frage ist nur: WIE macht man das richtig?

In größeren Stallgemeinschaften werden ja in der Regel doch drei bis vier Mal jährlich alle Pferde gleichzeitig entwurmt mit unterschiedlichen Präparaten um Resistenzen auszuschließen.

Das erschien bisher auch sinnvoll so zu sein.

Wie ich bei meiner Recherche nun feststellen musste, ist diese Vorgehensweise inzwischen aber doch überholt.

So haben zum Beispiel nicht alle Pferde eines Bestandes / einer Herde unbedingt gleich starken Wurmbefall.

Was bedeutet, dass somit auch Pferde ohne nennenswerten Befall Wurmkuren erhielten.

Die Wurmpaste ist natürlich auch für den Pferdekörper eine (unter Umständen unnötige) Belastung und zum anderen wurde heraus gefunden, dass die Würmer durch ungezieltes Entwurmen immer bessere Resistenzen entwickeln und man ihnen im Laufe der Jahre immer weniger entgegenzusetzen hat.

Würmer sind nämlich wahre Überlebenskünstler Sie passen sich neuen (auch unangenehmen) Lebensumständen einfach an, werden also unempfindlich gegen die Wurmmittel und leben munter im Pferdekörper weiter.

Der neueste Trend ist also gezielte selektive Entwurmung betroffener Pferde.

Das funktioniert folgendermaßen:

Man stellt einen Online Antrag unter: www.tropa.vetmed.uni-muenchen.de.

und entnimmt je eine faustgroße Kotprobe aller Pferde des Bestandes und sendet diese in einem verschließbaren Plastikdöschen (z.B.Baumarkt) zusammen mit der Adresse des behandelnden Tierarztes an das Parasitologische Speziallabor – Vergleichende Tropenmedizin und Parasitologie, LMU München, Leopoldstraße 5, 80802 München.

Mit Hilfe eines Testes erfährt man dann zunächst mal den IST-Zustand der Herde, also wie viele Pferde sind tatsächlich Wurmeierausscheider, die Höhe der Eiausscheidung der positiv getesteten Pferde (Anzahl Eier pro Gramm Kot = EpG) und Kenntnis über das restliche vorhandene Wurmspektrum.

Als nächstes gilt es dann herauszufinden, welches Wurmmittel am besten auf diese Pferde wirkt

(Das scheint nämlich durchaus unterschiedlich von Herde zu Herde).

Man entwurmt also zunächst zum Beispiel mit einem Präparat der Wirkstoffgruppe Pyrantel.

Nach 14-21 Tagen erfolgt dann ein erneuter Test.

Bei der nächsten Entwurmung wird dann eine andere Wirkstoffgruppe z.B. Ivermectin verwendet und wieder nach 14-21 Tagen getestet.

Nun wird nach einer bestimmten Formel ( sogenannte EZRT Formel) die Wirksamkeit berechnet.

Die Wirksamkeit gilt erwiesen, wenn z.B. bei den Päparaten Benzimidazol und Pyrantel mehr als 90 % der Strongyliden und bei den Präparaten Ivermectin- und Moxidectin mehr als 95% der Strongyliden abgetötet wurden.

Ab jetzt dürfen nur noch die Präparate, mit den laut Test, wirksamen Wirkstoffen eingesetzt werden.

Ausschließlich Pferde mit mehr als zweihundert Eiern pro Gramm Kot werden entwurmt.

Hohe Ausscheider werden nun selektiv mit der entsprechenden Wirkstoffgruppe bedarfsgerecht behandelt (→ Pyrantel alle 6 Wochen, → Ivermectin alle 8 Wochen, → Moxidecin alle 12 Wochen).

Bei Bandwurmbefall wird nach wie vor die gesamte Herde 1x jährlich im Herbst entwurmt.

Bei bekanntem Magendasselbefall sollte vor der Aufstallung entwurmt werden.

Insgesamt sollten 4 Tests im ersten Jahr für alle Pferde der Herde erfolgen um sich ein genaues Bild zu verschaffen.

Im zweiten Jahr werden die Pferde, die durch das gezielte Entwurmen weniger als 200EpG ausscheiden noch 2x (vorzugsweise April und Ende August) untersucht.

In den folgenden Jahren sollten immer mal wieder Wirkungsnachweise erprobt werden.

Ganz wichtig erscheint neben der gezielten Entwurmung auch die Auslauf- und Weidehygiene. Unmittelbar nach den Entwurmungen sollten die Pferdeäppel akribisch abgesammelt werden um eine Neuinfektion und eine Kontaminierung des Bodens zu vermeiden.

Mir erscheint diese Art der Entwurmung als sinnvoll. Auch dass eben ein gewisser Anteil Würmer toleriert wird entspricht ja der oben genannten Theorie.

Allerdings, wenden Kritiker dieser Methode ein, dass es oft Pferde gibt, die zwar kaum Wurmeier ausscheiden, sich letztlich aber doch als stark verwurmt herausstellen, wenn man eine Darmwandprobe entnimmt.

Solange jedoch ein Pferd keine starken klinischen Bilder von Verwurmung aufzeigt (Abmagerung, After scheuern) und gleichzeitig kein starker Ausscheider ist, wäre für mich persönlich hier die Welt einfach Mal in Ordnung.

Jedoch sollte man neben der Methode der selektive Entwurmung diesen Faktor eben im Auge behalten, denke ich. Also wenn das Pferd trotz negativem Testergebnis, einfach in schlechter Verfassung ist, lohnt es sich schon Mal Proben aus dem After direkt, also der Darmwand entnehmen zu lassen!

So.Ich habe jetzt irgendwie meinen Frieden mit den Würmern gemacht! Ich hoffe es geht Euch ähnlich und ihr findet die richtige Methode für Euch und Euer Pferd!

Zum individuellen Entwurmen bekommt ihr hier zum günstigen Preis (meist günstiger als der Tierarzt!) entsprechende Wurmmittel:Wurmkur für Pferde – Günstig Online Bestellen

Herzlichst,

Eure Alex

Salzfütterung bei Pferden

Jedes Lebewesen braucht Salz, zu schätzen weiß man das schon seit Jahrtausenden.

Man sagt nicht umsonst “ Das Salz des Lebens“!

Salz benötigen die Körperzellen zum Ausgleich des osmotischen Druckes und für die Regulation des Säure – Basen – Haushaltes.

Ein Mangel an Salz beim Pferd entsteht in erster Linie durch Schwitzen. Hier kann das Pferd je nach Belastung und Außentemperatur zwischen 5 und 40 Litern pro Arbeitsstunde an Schweiß verlieren.

Mit diesem Schweiß werden wichtige Elektrolyte, das sind Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und Chloride, ausgeschieden.

Ein Salzmangel zeigt sich durch Leistungsverlust, Mattigkeit und Durstlosigkeit beim Pferd.

Durch Mineralfutter und Salzlecksteine muss ein Salzverlust durch Schwitzen lebensnotwendigerweise wieder ausgeglichen werden.

Hier gibt es verschiedene Qualitäten von Salzen:

Name Bestandteile Eigenschaften
Viehsalzleckstein Hauptsächlich Natriumchlorid und geringe Anteile Magnesiumchlorid bzw. - sulfat Minderwertige Salzquelle
Mineralleckstein Zusätzlich zum Natriumchlorid sind noch andere allerdings nicht bedarfsdeckende Mineralstoffe zugesetzt Keine bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien, minderwertiges Salz
Meersalz 55% Chlor,30,6 % Natrium,7,7 % Sulfat, 3,7 % Magnesium, 1,2 % Calcium,1,1% Kalium und 0,7%Restbestandteile Wertvolle Salzart in hochwertigen Futtermitteln
Himalaya Salzleckstein

Etwa 84 verschiedene Metalle und Nichtmetalle sind mit 200 verschiedenen Bindungsformen im Himalaya–Steinsalz enthalten. Der Anteil an Mineralien und Spurenelementen liegt zwischen 2,5% und 4%, der Rest ist reines Kochsalz.

 

Sogenanntes Ur-Salz, aus dem alles Leben einmal entstand. Beste Zusammensetzung für Mensch und Tier. Es ist frei von Verschmutzungen der heutigen Meere, reich an Mineralstoffen, mit naturbelassenem Jod, ohne Zusätze, bergmännisch abgebaut, völlig unbehandelt

Fazit: Ein Himalaya Salzleckstein ist das Beste was man sich und seinem Pferd gönnen kann. Als zweite Wahl gilt der Meersalzleckstein. Raffinierte Salze sind Gehaltlos und sollten nicht verwendet werden.

Kleiner Gesundheitstip für Mensch und Pferd:

Herstellung einer Sole aus Himalaya Salz aus einem Stück Ur-Salz-Stein und Wasser welches in ein Schraubglas gegeben wird. Nach ca. 10 Minuten sollte sich der Stein gänzlich aufgelöst haben. Hier kann man ruhig noch mehr Salz hinein geben, denn ein Zuviel nimmt die Sole nicht auf. Das perfekte Verhältnis Wasser Salz ist stets gegeben. Ein absolut gesundes Gebräu!
Menschen nehmen täglich einen Teelöffel zu sich, Pferde können 1-2 Esslöffel über das Futter bekommen.

Eure Alex

(Quelle: schemmi/pixelino)

Fressbremse

(Bild: Quelle: schemmi/pixelino)

Als bei meinem Pferd bedingt durch das Equine-Cushing-Syndrom die ersten Reheschübe auftraten habe ich auch kurz überlegt eine Fressbremse anzuschaffen.

Letztlich habe ich mich dagegen entschieden. Weshalb möchte ich Euch hier erläutern.

 

Warum benutzt man überhaupt eine Fressbremse fürs Pferd?

Anwendung findet sie bei Rehepferden. Manche benutzen sie auch damit ihr Pferd abnimmt.

Ziel soll eine verminderte Nahrungsaufnahme auf der Weide sein.

 

Ich denke es ist ein starker Einschnitt für ein Pferd, das von Natur aus ein Dauerfresser ist, eine Fressbremse zu tragen.

 

Normalerweise ist eine ständige Nahrungsaufnahme für den Verdauungstrakt des Pferdes wichtig, damit das Pferd keine Kolik bekommt.

 

Auch beschäftigt sich ein Pferd mit der Nahrungsaufnahme.

 

Je länger die Dauer der Nahrungsaufnahme umso zufriedener und im psychologischen Gleichgewicht ist das Pferd.

 

Trotz Maulkorb ist das Pferd, zwar unter erschwerten Umständen, in der Lage Nahrung aufzunehmen und ist auch beschäftigt. Sein Drang Nahrung dabei aufzunehmen lässt Pferde ziemlich geschickt im Umgang mit der Fressbremse werden. Bis zu 86% weniger Nahrung wird jedoch dabei aufgenommen. Das frustriert Pferde oft sehr! Es kommt nicht selten zu Unmutsäußerungen durch Rastlosigkeit und Scharren.

 

Nach längerer Anwendung der Fressbremse kommt es zudem zu unerwünschten Problemen mit den Zähnen. Durch den Fresskorb hindurch versuchen die Pferde so gut es geht die Nahrung aufzunehmen und reiben sich dabei den Zahnschmelz ab. Dies kann bis zur Freilegung von Nerven und absterbenden Zähnen und damit einhergehenden schlimmen Schmerzen für das Tier gehen.

 

Auch Tasthaare brechen durch die Verwendung der Fressbremse ab.

 

Weiterhin wurde beobachtet, dass Pferde innerhalb der Herde nicht mehr kommunizieren konnten, weil ihre Artgenossen das Minenspiel durch den Maulkorb nicht sehen konnten.

Dies kann zur Außenseiterrolle innerhalb der Herde führen.

 

Für mich sind das genug Aspekte, die gegen die Fressbremse sprechen.
Das ist absolut nicht artgerecht und man sollte sich meines Erachtens also lieber andere Alternativen für sein Rehepferd überlegen.

Ich stelle meine Lucy nicht mehr auf fette Weiden sondern halte sie bei rationierter Heufütterung auf dem Sandauslauf.

 

Mein Hufschmied und meine Tierärztin bestätigten mir dass dies die artgerechteste und beste Lösung für rehegefährdete Pferde sei.

 

Ich hoffe auch Ihr überlegt Euch das Pro und Kontra für oder gegen eine Fressbremse ganz genau und entscheidet im Sinne Eures Pferdes!

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Herzlichst,

Eure Alex

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Quelle: Matthias Riesenberg /Pixelio

Rollkur – Nein Danke!

(Bild Quelle: Matthias Riesenberg / Pixelio  www.pixelio.de)

Unter der sogenannten Rollkur versteht man eine Trainingsmethode bei der der Pferdekopf in Richtung Brust mit Hilfe der Zügel herab gezerrt wird. Der Pferdehals rollt sich übertrieben ein und das Pferd „beißt“ sich in die Brust. Diese Methode wird dauerhaft und unter starker Krafteinwirkung erzwungen.
Der Hals wird dabei massiv überdehnt (sogenannte Hyperflexion).

Meist sieht man diese Methode bei ambitionierten Dressurreitern, aber auch der ein oder andere Westernreiter praktiziert die Rollkur.

Fachleute streiten sich darüber ob diese Methode dem Pferd schadet.

Ich persönlich, und ich sage das als Humanphysiotherapeutin, bin mir sicher dass eine Dauerhafte Anwendung dieser Methode dem Pferd schadet und zwar zu Einen in Form von Verschleiß an den Facettengelenken der Halswirbelsäule und zum anderen in Form von der dauerhaften und schmerzhaften Verspannung der Muskulatur.

Zudem haben Studien ergeben dass diese Vorgehensweise vom Pferd als Strafe empfunden wird und sich psychisch negativ auswirkt.

Nach einigen Diskussionen wurde dann zwischen der Rollkur (Hyperflexion) und LDR (Low deep and round) unterschieden, wobei LDR im Prinzip eine Rollkur ohne Aggression sein soll und bis zu 10 Minuten auf dem Turnierabreiteplatz erlaubt ist.

Doch was geht denn der LDR voraus? Wohl eine Rollkur! Das resignierte Pferd wehrt sich nicht mehr so stark und man benötigt deshalb für die LDR keine so große Krafteinwirkung mehr.
Ist sie deshalb nun wirklich pferdefreundlicher? Ich glaube nicht!

Ich lehne diese Trainingsmethode jedenfalls kategorisch ab.

Für mich ist Reiten feine Kommunikation mit dem Partner Pferd. Ich kann es einfach nicht verstehen, wie manche Menschen das Pferd als Sportgerät missbrauchen und bereit sind für ihren persönlichen Erfolg einem anderen Lebewesen skrupellos und ohne nachzudenken Schmerzen zuzufügen.

Ich denke, ich spreche hier für die meisten Freizeitreiter, die ja in der Regel alle ein eher Partnerschaftliches Verhältnis zum Pferd pflegen und Zuneigung zu ihren Pferden empfinden. Den ambitionierten Dressurreiter, den es betrifft, erreiche ich hier auf diesem Blog wahrscheinlich leider eh nicht.

Trotzdem wäre es schön, wenn ihr Leute aus Eurem Stall, die dies praktizieren darauf aufmerksam macht was sie ihren Pferden damit antun. Manche wissen es leider auch einfach nicht besser.

Und ich denke je mehr Reiter auch zeigen, dass sie mit solchen Methoden nicht einverstanden sind um so eher wird das Praktizieren der Rollkur für die betreffenden auch Unbequemer.

Hier abschließend noch mal ein kurzes Video zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=4sgCMIs-Hf4

Und hier noch ein paar interessante Literaturtipps zumThema:



Übrigens setzt sich auch die PETA gegen die Rollkur ein. Hier ein Bericht über den gequälten Superstar Totilas: http://www.peta.de/totilas

Herzlichst,

Eure Alex

 

(Bild Quelle: Martin Schemm/Pixelio
www.pixelio.de)

Pferdekauf – Checkliste – So bereitet man sich richtig vor!

(Bild Quelle: Martin Schemm/Pixelio  www.pixelio.de)

Ein Pferd zu kaufen ist toll und spannend. Damit es möglichst keine bösen Überraschungen gibt, sollte man trotzdem versuchen sachbezogen und nicht zu emotional zu entscheiden.

Insbesondere dann, wenn man Pferd und Besitzer vorher nicht schon kennt.

Auch sollte man von vorn herein klären ob ein Pferd auch finanziell nicht zur Überbelastung der eigenen Lebenssituation wird. Ein gewisses Polster sollte stets für unvorhergesehenes (Tierarzt, Klinik) vorhanden sein.

Vorher sollten unbedingt diverse Dinge durchdacht werden:

Was sucht man für ein Pferd?

  • Rasse /Farbe / Größe
  • Verwendungszweck: Freizeit /Turniere / Dressur /Western/ Springen /Distanzritte/ Kutsche/ Allrounder / Familienpferd ect.
  • Eigenen Ausbildungsstand reflektieren: Anfänger /Fortgeschrittener /Profi
  • Ausbildungsstand des Pferdes: Roh / Voll ausgebildet / Turnierreif
  • Charakter: Ruhig / Temperamentvoll

Wie soll das Pferd gehalten werden?

  • Eigenregie / Haltergemeinschaft / Pensionsstall
  • Offenstall / Laufstall / Box / Weidegang

Welche einmaligen Kosten entstehen?

  • Anschaffung des Pferdes (Kaufpreis)
  • Evtl. Ankaufsuntersuchungspreis
  • Anschaffung von Sattel, Trense, Putzzeug, Decken ect.
  • Evtl. Anschaffungskosten für Stall und Weidebau

Welche laufenden Kosten entstehen?

  • Kosten für die Unterbringung (Stallmiete – Je nach Unterbringung: All Inklusive oder alles extra?)
  • Futterkosten (Heu, Stroh, Kraft – und Mineralfutter, Salzleckstein ect.)
  • Strom- und Wasserkosten
  • Impfungen, Wurmkuren, ggf. anfallende Tierarztkosten
  • Hufschmied
  • Versicherungen (Pferdehaftpflichtversicherung, Pferdekrankenversicherung, Pferdeoperationsversicherung, Pferdelebensversicherung, Unfallversicherung für sich selbst)
  • Ggf. Vereinsbeiträge
  • Ggf. Verbandsbeiträge (VFD, FN, EWU ect.)
  • Ggf. Reithallennutzung
  • Ggf. vermehrte Benzinkosten um in den Stall zu fahren

Kosten – und Zeitcheck:

  • Was darf das Pferd maximal Kosten und was bin ich bereit dafür auszugeben? Steht dies im Einklang mit meinen Wünschen?
  • Was darf die Ausrüstung maximal kosten? Steht das im Einklang mit meinen Wünschen?
  • Was darf die Unterbringung und die anderen laufenden Kosten monatlich maximal kosten? Kann ich dies erbringen?
  • Wie viel Zeit habe ich für das Pferd und wie viel Zeit muss ich für die von mir gewählte Haltungsart tatsächlich aufbringen? Steht dies im Einklang?

Nach Klärung der oben genannten Fragen, geht es dann auf Pferdesuche!

Wo bekommt man nun ein Pferd her? Auch das liegt immer daran was man sucht und was man ausgeben möchte.

Hier einige Anlaufstellen:

        • Zeitungsannoncen im Anzeigenteil der Tageszeitung
        • Zeitungsannoncen in speziellen Anzeigenbättern (z.B. die Zweite Hand)
        • Zeitungsannoncen im Anzeigenteil von Pferdezeitungen -> Siehe auch Pferdezeitungen
        • Spezielle Pferdezeitungen, wie z.B. der Pferdemarkt
        • Internet Pferdebörsen
        • ZüchterAnfragen in Reit-und Pferdeställen
        • Pferdemärkte (?*)
        • Schlachthof (?*)
          (?* = nicht unbedingt empfehlenswert, wenn man ein gutes und gesundes Pferd sucht.)

Hat man eine erste Auswahl getroffen ist es empfehlenswert sich mehrere Pferde anzusehen und sich mit der Wahl nicht unter Druck setzen zu lassen. Am besten fährt man nicht allein, sondern ggf. sogar mit einem Fachmann oder Tierarzt zur Besichtigung des Pferdes.

Checkliste Pferd:

Der erste Eindruck:

  • Funkt es? Gefällt das Pferd? Erfüllt es auf den ersten Blick die Erwartungen?
  • Gesamteindruck: Ernährungszustand / Pflegezustand

Beim genaueren Hinsehen:

  • Ist das Pferd gut Proportioniert?
  • Ist das Fell und die Mähne / der Schweif gepflegt und in Ordnung? Gibt es Satteldruck?
  • Ist der Rücken gerade? (Verspannungen, Empfindlichkeiten, Widerrist → Sattellage)
  • Sind die Beine in Ordnung? (Stellung, Gelenke, Verdickungen)
  • Ist der Ernährungszustand in Ordnung?
  • Ist die Muskulatur gut ausgeprägt?
  • Wie sehen die Hufe aus? (Rehe, Hornspalten, Risse, Huffäule, Beschlag)
  • Wie sehen die Zähne aus? Stimmt das angegebene Alter mit dem Zahnstatus überein?
  • Sind Augen und Nüstern ohne Ausfluss?

Verhalten:

  • Lässt es sich gut einfangen?
  • Lässt es sich gut führen?
  • Wie steht es am Anbinder?
  • Wirkt es eher ruhig oder ängstlich?
  • Wie ist das Verhalten beim Putzen?
  • Wie ist das Verhalten beim Hufe auskratzen?
  • Lässt es sich gut aufzäumen und satteln?
  • Steht es beim Aufsteigen ruhig?
  • Wie ist das Temperament beim Reiten? (ruhig, panisch, gelangweilt, aufmerksam)
  • Wie ist der Ausbildungsstand laut Besitzer und funktioniert das auch?
  • Wie sind die Gänge?
  • Gefällt mir das reiten mit diesem Pferd?
  • Ist das Pferd Gelände – und Verkehrssicher (evtl. kleiner Probeausritt)?
  • Ist das Pferd Schmiede- und Verladefromm? Wie verhält es sich beim Tierarzt?
  • Ist das Pferd Herdentauglich?

Fragen an den Besitzer:

  • Alter des Pferdes
  • Name und Rasse des Pferdes
  • Warum wird das Pferd verkauft?
  • Ist das Pferd Gesund? Welche Krankheiten / Unfälle lagen bereits vor?
  • Klärung eventueller Untugenden und bestimmter Eigenarten des Pferdes?
  • Ausbildungsstand, Turniererfahrung?
  • Bisherige Haltungsform und Fütterung?
  • Vorbesitzer?
  • Letzte Impfungen und Wurmkuren
  • Welches Zubehör könnte mit erworben werden?
  • Sind Impfpass, Equidenpass und Abstammungsurkunde vorhanden?

Bei hochwertigen Pferden und bei Unsicherheit sollte eine Ankaufsuntersuchung mit einem Tierarzt durchgeführt werden.

Entscheidet man sich nun für den Kauf des Pferdes sollte unbedingt ein Vertrag gemacht werden. Die Zeiten wo Pferde per Handschlag gekauft wurden sind vorbei und man hat nur Sicherheit bei Gewährleistungsmängeln durch eben diesen.

Wie geht es weiter:

  • Vertragsunterzeichnung
  • Vereinbarung der Übergabe von Pferd, Zubehör, Impfpass, Equidenpass und Abstammungsurkunde
  • Vorbereitung des neuen Stalls, ggf. Kauf von Zubehör und Futter ect.
  • Beschaffung eines Pferdehängers ggf. Pferdefahrdienstes
  • Neuanmeldung bzw. Terminvereinbarung bei Hufschmied und ggf. Tierarzt
  • Abschluss von Versicherungen
  • Abholung des neuen Vierbeiners

Hier wieder ein paar Literaturtipps zum Thema:

Viel Spaß beim Abenteuer Pferdekauf!

Eure Alex

EWU Richter Jörg Bös ist zurück getreten!

 

Der EWU – Westernrichter Jörg Bös hat kürzlich sein Amt nieder gelegt, weil er den Umgang mit dem Individuum Pferd auf den Turnieren weder vor sich selbst noch in der Öffentlichkeit als erwünscht gutheißen könne.

Jörg Bös begann in früher Kindheit mit dem Reiten und war sowohl im Dressursport als auch im Springen lange zuhause und dort auch erfolgreich.

Aufgrund der zunächst artgerechteren Reitweise wendete er sich dem Westernreitsport zu und wollte durch seine Richtertätigkeit das gesundheitserhaltende Reiten in diese Reitweise involvieren.

Seine Versuche mit der EWU in dieser Hinsicht auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, scheiterten, laut seiner eigenen Aussage und so bat er die EWU ihn von der Richterliste zu streichen.

Hier ist mal der original Brief von Jörg Bös auf seiner eigenen Homepage zu lesen:

http://www.joerg-boes.de/beendigung-meiner-ewu-richtertaetigkeit/

Ich finde das einen sehr großen Schritt von diesem Mann und würde es begrüßen, wenn mehr Menschen so konsequent handeln würden und sich selbst bei ihrem Tun so treu sein würden.

Ich mag die Westernreitweise. Ich mag sie weil sie ursprünglich eine artgerechte und bedarfsgerechte Reitweise war. Als ich anfangs der Neunziger vom Englischreiten umstieg auf diese Reitweise, hatte ich ein gutes Gefühl dabei.

Da ich immer nur freizeitmäßig Western geritten bin, weil mir an Turnieren einfach nichts liegt, trennten sich manche reiterlichen Freundschaften.

Viele aus meiner Umgebung verkauften ihre Pferde und tauschten sie gegen Quarter Horse aus und dann wurde trainiert auf Teufel komm raus und Turniere geritten.

Zeitweilig kam ich mir fast schon hinterwäldlerisch vor immer noch mit einem Warmblut in der Westernreitweise aufzukreuzen und immer noch einfach nur die Freiheit auf meinem Pferd zu genießen. Die Freundschaft und Partnerschaft mit dem Tier zu pflegen. Artgerecht zu Halten. Das Pferd Pferd sein zu lassen.

Aber genau das war es was mich einst in die Westernreiterei rein getrieben hat. Das habe ich damit verbunden.

Und ich halte das ganz doll fest, auch wenn alle anderen zu Turnieren fahren und ihre Pferde aufpimpen.

Es ist für mich das gleiche, was mich vorher bei der Englischreiterei störte. Das ist einfach nicht meins!

Heute bin ich froh, dass ich so ursprünglich geblieben bin. Das ich mir und meinen Pferden, so wie sie sind, treu geblieben bin.

Und das der Richter Jörg Bös zurücktrat finde ich ganz großes Tennis! Den was ich herauslese ist, dass dieser Mann sich nicht mit der Maschine Pferd identifiziert, die es für einige Turnierreiter, egal welcher Reitweise, geworden ist.

Er scheint ein echter Horseman zu sein und das auch bleiben zu wollen. Hut ab! Ich find`s klasse!

Herzlichst

Eure Alex

Gewichtsermittlung eines Pferdes

Manchmal muss man wissen wieviel sein Pferd wiegt.
Sei es nun um die zulässige Anhängelast für den Pferdehänger oder einfach nur um das Futter zu berechnen. “Wie schwer ist mein Pferd also?”, fragt man sich.

Es gibt mehrere Möglichkeiten dies zu ermitteln.

Die genaueste wäre sicherlich das Pferd auf eine Viehwage zu stellen. Jedoch hat man diese in den seltensten Fällen zur Verfügung und muss das Gewicht des Pferdes anders heraus bekommen.

Hier zunächst ein mal ein erster kleiner Anhaltspunkt als Grobmaß sozusagen:

Pferderasse Durchschnittliches Körpergewicht
Shetty 180 kg
DeutschesReitpony 325 kg
Isländer 400 kg
Araber, Haflinger, Fjordpferde 450 kg
Vollblut 500 kg
Quarterhorse 550 kg
Warmblut 600 kg
Kaltblut 720 kg
Shire Horse 980 kg

 

Möglichkeiten zur Ermittlung des Gewichtes:

1.Vermessung:

Hierzu muss das Pferd zunächst vermessen werden.

a) Brustumfang des Pferdes (Bandmaß)
b) Größe / Stockmaß

Nun kann man mit Hilfe dieser Tabelle das Körpergewicht des Tieres ermitteln:

Brustumfang Stockmaß Körpergewicht des Pferdes
135 – 145 111 200 – 260
140 – 150 122 230 – 290
150 – 160 132 290 – 350
160 – 170 142 350 – 420
170 – 185 152 420 – 520
185 – 195 162 500 – 600
195 – 210 172 600 – 725

 

2. Errechnung des Pferdegewichtes (1.Formel):

a) Rumpfumfang gemessen an der Gurtlage mit einem Bandmaß
b) Pferdelänge gemessen vom Buggelenk bis zum Sitzbeinhöcker

Mit Hilfe der folgenden Formel wird nun das Gewicht des Pferdes ermittelt:

(Rumpfumfang² x Pferdelänge) : 11900 = Pferdegewicht

 

3. Errechnung des Pferdegewichtes (2. Formel):

a) Rumpfumfang gemessen an der Gurtlage mit einem Bandmaß
b) Pferdelänge gemessen von der Schulter bis zur Hinterhand

Mit Hilfe der folgenden Formel wird nun das Gewicht des Pferdes ermittelt:

(Rumpfumfang² x Pferdelänge) : 8717 = Gewicht

 

4. Errechnung des Pferdegewichtes (3. Formel):

a) Rumpfumfang gemessen an der Gurtlage mit einem Bandmaß
b) Pferdelänge gemessen vom Punkt oberhalb des Ellenbogens bis zum hinteren Oberschenkel

Mit Hilfe der folgenden Formel wird nun das Gewicht des Pferdes ermittelt:

Rumpfumfang x Körperlänge x 75 = Pferdegewicht

Alle drei Formeln sind nur ungenau, da die Messung der Pferdelänge doch sehr fehleranfällig ist.

 

5. Ermittlung des Pferdegewichtes mit einem speziellen Gewichtsmaßband:

Seit einiger Zeit gibt es im Fachhandel sogenannte  Equilife Gewichtsmaßbänder für Pferde.
Auch hier wird der Umfang des Pferdes gemessen und anhand von Messtabellen das Gewicht ziemlich genau ermittelt.

Bei der Anlage eines solchen Maßbandes soll das Maßband recht straff direkt hinter dem Widerrist und eng an den Vorderbeinen vorbei geführt werden.

Viel Spaß beim messen!

Eure Alex

Quelle: Ulrich Velten /Pixelino

Heufütterung in der Pferdehaltung

(Bild Quelle: Ulrich Velten Pixelino)

Heute soll es um wichtige Fakten zum Thema Heufütterung in der Pferdehaltung gehen.

Pferde sind ja sogenannte Dauerfresser. Wild in der Natur lebend verbringen sie einen Großteil des Tages mit der Futteraufnahme. Die Weidehaltung kommt diesem natürlichen Bedürfnis weitgehend nach. Nun können sich Pferde aber in den seltensten Fällen ganzjährig durch eine Weide ernähren.

In der Regel werden die Weiden von Oktober bis April geschont damit sich die Grasnarbe erholen kann. Auch würde ein ganzjähriges Abweiden nicht den Nahrungsbedarf der Pferde abdecken können.

Demnach muss also Heu gefüttert werden. Heu ist das Grundnahrungsmittel für Pferde und ist absolut unverzichtbar! Doch was gibt es hier zu beachten?

 

Qualität des Heus:

Heu wird in Deutschland in der Regel zweimal (manchmal sogar dreimal Jährlich) geerntet.
Man spricht also vom ersten und vom zweiten Heuschnitt.

Beide unterscheiden sich durch den Anteil von Kräuter – und Rohfaseranteilen.

So ist in der Regel der erste Schnitt (Mahd) etwas grober und reicher an Kräutern, während der zweite Schnitt meist wesentlich feiner und kürzer und demnach weniger Rohfaseranteil besitzt.

Auch ist im zweiten Schnitt (auch Grummet, Emde oder Ettgrön - je nach Region benannt) in der Regel ein höherer Eiweißgehalt vorzufinden.

Der erste Heuschnitt sollte möglichst spät (Juni) erfolgen, damit das Gras schön langstielig ist, der Eiweißgehalt niedrig ist und die erste Blüte bereits mit abgemäht werden kann.

Demnach wird für Pferde der erste Heuschnitt bevorzugt.

Manche Pferdebesitzer lehnen den zweiten Schnitt kategorisch ab, jedoch gibt es durchaus brauchbaren zweiten Heuschnitt, wenn er relativ spät geerntet wird.

Der zweite Schnitt ist kürzer und wolliger als der Erste und kann deshalb bei empfindlichen Pferden als Alleinfutter gefüttert schneller zu Koliken führen. Durch den erhöhten Eiweißgehalt ist er auch bei Rehepferden nicht zu empfehlen.

Der Zweite Schnitt sollte demnach also mit gutem Futterstroh oder dem ersten Schnitt gemischt gefüttert werden, um den fehlenden Rohfaseranteil zu ersetzen.

Noch wichtiger ist es jedoch darauf zu achten, dass die Qualität des Heus selber gut ist.

Der Trockensubstanzgehalt sollte bei etwa 86 % liegen.

Das Heu sollte würzig riechen, auf keinen Fall muffig oder brandig sein. Dies würde auf Schimmel und schlechte Lagerung hinweisen. Es sollte staubfrei und leicht grünlich gefärbt sein. Gelbliches oder bläulich, bräunlich gefärbtes Heu weist ebenfalls auf Schimmel hin.

Wenn man es anfasst sollten harte ungebrochene Halme und Teile von breiten Grasblättern und Kräutern darin zu finden sein. Beim Zerreiben des Heus dürfen nur ein paar Fasern zurückbleiben und die Hände sollten nicht staubig sein. Ist das Heu weich, kurz und wollig weist das auf wenig Rauhfasergehalt hin.

Je mehr Rohfaser, desto weniger schädliches Eiweiß befindet sich im Heu.

Mist, Sand und andere Verunreinigungen haben im Heu natürlich nichts zu suchen.

Wichtig: Heu muss vor der Verfütterung an Pferde mindestens zwei Monate gelagert werden, da in der sogenannten Schwitzphase Fermentationsprozesse ablaufen, die bei vorzeitiger Fütterung zu schlimmen Verdauungsproblemen beim Pferd führen können.

 

Heumenge:

Die tägliche Heumenge pro Pferd berechnet sich folgendermaßen:

Pro 100 Kilo Körpergewicht bei einem Pferd (kein Leistungspferd) rechnet man etwa1,5 kg Heu pro Tag.

Körpergewicht des Pferdes Tägliche zu fütternde Gesamtration Heu
200 kg 3,0 kg
300 kg 4,5 kg
400 kg 6,0 kg
500 kg 7,5 kg
600 kg 9,0 kg
700 kg 10,5 kg
800 kg 12,0 kg
900 kg 13,5 kg

 

Häufigkeit der Heufütterung

Auch hier gibt es wie immer unterschiedliche Ansichten. Manche geben ihren Pferden Heu zur ständigen Verfügung, sogenannte ad libitum Fütterung. Das Pferd kann den ganzen Tag fressen, wann immer es möchte.

Das kommt dem ererbten Bedürfnis der Pferde als Dauerfresser natürlich sehr nahe. Allerdings fehlt in der Regel im selben Maße die Bewegung. Wildpferde legen während der Nahrungsaufnahme viele Kilometer Laufstrecke pro Tag zurück und trainieren sich ein Zuviel automatisch wieder ab.

Dies ist auch bei Offenstallhaltung in diesem Maße nicht möglich. Demnach verfetten Pferde bei dieser Fütterungsform schneller.

Lange Zeit habe ich genau so gefüttert, mit dem Ergebnis, dass meine Stute trotz Offenstallhaltung eben kugelrund wurde.

Vor einiger Zeit bin ich dann zu dem oben genannten Ergebnis gekommen und habe die Fütterung wieder umgestellt auf Rationen.

Das ist natürlich bedeutend mehr Aufwand, aber das Ergebnis überzeugt mich letztlich.

Wie oft man rationiert füttern sollte hängt wiederum von der Art der Einstreu ab.

Wird mit gutem Stroh eingestreut, reichen 2-3 Mahlzeiten. Das Pferd kann in der Zwischenzeit am Stroh herum knabbern.

Bei Späne oder anderer Einstreu sollten es schon 4-5 Mahlzeiten am Tag sein wobei eine Mahlzeit sehr früh und eine sehr spät sein sollte, um die empfindliche Verdauung des Pferdes in Gange zu halten. Längere Fastenzeiten könnten zu Koliken führen.

Eventuell muss hier auch die Menge des Heus etwas gesteigert werden.

Man sollte den Zustand des Pferdes stets im Auge behalten.

Als alte Stallmeisterweisheit gilt:

Die Pferderippen sollen zu fühlen, aber nicht zu sehen sein. Sind sie nicht mehr fühlbar ist das Pferd zu dick, sind sie sichtbar ist das Pferd zu dünn.

Das Sättigungsgefühl eines Pferdes wird übrigens nicht durch das Volumen oder den Gehalt der Nahrung gestillt, sondern über die Dauer der Futterzeit. So möchte ein durchschnittliches Pferd täglich 5-6 Stunden fressen um zufrieden zu sein.

Demnach ist es sinnvoll den Stall mit Stroh einzustreuen um diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

 

Wie misst man nun die richtige Heumenge ab:

Das Problem ist, man steht vor diesen riesigen Heubunden und weiß eigentlich gar nicht wie viel davon beispielsweise sieben oder acht Kilo sind.

Man könnte fragen wie viel die jeweilig gekauften Bunde wiegen und sie in gleichmäßige Portionen abteilen und verfüttern. Das ist jedoch eher unpraktikabel.

Besser man kauft sich eine Hängewaage und packt das Heu in ein  Heunetz  und wiegt es dann einfach ab.

Irgendwann spürt man ohne zu wiegen wie viel man füttern muss.

Um nun die richtige Menge Heu einzukaufen, berechnet man die täglich benötigte Menge Heu und errechnet den Zeitraum bis zum nächsten Heukauf /der nächsten Ernte.

Hier sind die Größen und Gewichtsangaben für die typischen Heuballen zur Planung der Heumenge und des Platzbedarfes:

Ballen Größe Gewicht
Kleiner HD* Ballen 75 cm lang 14 -18 kg
Mittlerer HD* Ballen 90 cm lang 19 – 22 kg
Großer HD* Ballen 110 cm lang 23 – 28 kg
Rundballen Durchmesser 140 cm 350 – 400 kg
Rundballen Durchmesser 170 cm 400 – 600 kg
Quarderballen 150 x 150 x 130 cm 400 – 600 kg

*HD= Hoch Druck

 

Umrechnungstabelle für typische Heumengenangaben:

50 kg 1 Zentner
100 kg 2 Zentner
2 Zentner 1 Doppelzentner
1 Zentner 0,5 Doppelzentner
1 Doppelzentner 100 kg

Heulagerung

Heu sollte stets sauber,luftig und trocken mit ausreichend Belüftungsabstand zu Boden, Seitenwänden und Dach gelagert werden.

Eine Außenlagerung lässt das Heu durchnässen und faulen. Unter Planen schwitzt das Heu und es kann zur gefährlichen Schimmelbildung kommen.

Mäuse und Rattenkot verunreinigt Heu. Aus diesem Grunde halten viele Stallbesitzer auch Katzen.

Hier noch ein Link um die aktuellen Heupreise heraus zu bekommen:
http://www.proplanta.de/Markt-und-Preis/Agrarmarkt-Berichte/Heupreise-2013-KW46_notierungen1384333252.html

So, das waren ein paar Fakten von mir zum Thema Heu.

Herzlichst,

Eure Alex

 

 

 

 

Reiten im Winter

Winterliche Schneeausritte sind zwar irgendwie immer eine romantische Vorstellung solange man in der warmen trockenen Stube sitzt, in Wirklichkeit ist Reiten im Winter aber eher eine Härteprüfung!

Für uns Draussenreiter beginnt nun die ungemütliche Jahreszeit.
Die Zeit in der man beweisen muss ob man nun ein Schönwetterreiter oder ein Allwetterreiter ist.

Die Pferde sind zottelig und schmutzig, die Luft feucht und der Wind eisig.

Oft ist es düster, nebelig, regnerisch oder gar Schnee und Frost.

Wer hart genug ist reitet trotzdem. Nicht immer ein Genuss. Vor allem dann nicht wenn man wie ich eine totale Frostbeule ist.

Ja, es kostet schon einiges an Überwindung dem Winter zu trotzen!

Kälte ist ja nicht nur ungemütlich, sie kann im Zweifelsfall auch schneller zu Verletzungen führen.

Was aber ist sinnvoll um sich auf dem Pferd vor der Kälte zu schützen?

Zunächst ist es sinnvoll seine Kleidung in mehreren Schichten zu tragen, in der so genannten Zwiebeltechnik. Zwischen den Kleidungsschichten befindet sich dadurch immer eine Luftschicht, die der Isolierung dient und damit die Kälte besser abhält. Außerdem kann man sich so einem Zuviel an Kleidung besser entledigen.

Die untere Schicht sollte zum Beispiel aus Funktionsunterwäsche aus dem Laufbereich bestehen.

Die Funktionswäsche hat wärmende Eigenschaften, lässt entstehenden Schweiß aber heraus.

Die nächste Schicht könnten beispielsweise aus einem atmungsaktiven langärmeligen Ski – oder Laufshirt oder Rolli bestehen. Darüber empfehle ich beispielsweise einen Fleecepulli und dann eine dicke wasserabweisende gefütterte Winterjacke zu tragen.

Ich persönlich würde sowieso nie diese engen Reithosen tragen und im Winter dann aus Frostgründen schon erst recht nicht. Ich empfehle über der Funktionsleggings eine Reitjeans und darüber Lederchaps zu tragen.

Die Socken sollten warm und lang genug sein.

Ganz wichtig: Die Schuhe /Stiefel lieber eine Nummer größer, damit genug Platz ist für die wärmende Luftschicht. In zu engen Stiefeln friert man nämlich noch schneller,weil die Luftzirkulation nicht gegeben ist.

Und ein paar schöne Lammfellsohlen sind natürlich auch was feines!

Die Hände sollten ebenfalls in warme Lammfellhandschuhe eingepackt werden, vorzugsweise Fäustlinge. Das ist aus reiterlicher Sicht nicht jedermanns Sache. Muss man einfach probieren!

Der Kopf und der Hals sollten ebenfalls gut mit Schal und Mütze eingepackt sein.

Es gibt auch beheizbare Einlegesohlen für die Schuhe. Einige funktionieren als Einwegsohle, andere auf Akkubasis.

Dadurch hat man mehrere Stunden warme Füße. Und wer warme Füße hat, der friert auch sonst nicht so stark.

Das selbe Prinzip gibt es auch für die Hände als Handschuhe.

Ich finde das richtig gut, denn damit sind die typischen Reiterschwachstellen im Winter endlich auch warm!

 

Einen herrlichen Winter mit schönen (warmen) Ausritten wünscht Euch

Eure Alex